30 Okt
Nicht chancenlos, aber punktlos
Wahnebergen verliert am Flutlicht-Freitagabend bei Fischerhude-Quelkhorn
30 Okt
SV Wahnebergen - TSV Etelsen III 1:6
SV Wahnebergen unterliegt Etelsen III mit 1:6
Was für ein Nachmittag in Wahnebergen! Schon vor dem Anpfiff war klar: Das würde heute keine gewöhnliche Fußballpartie werden. Der Platz präsentierte sich in einem extrem seifigen Zustand. Gemäht hatte die Gemeinde offenbar nicht – ob aus Zeitmangel oder in der Hoffnung, dass das Gras die Rutschpartie etwas abbremsen würde, bleibt ungeklärt. Die Partie stand jedenfalls auf der Kippe. Eine Absage wäre vermutlich nicht nur für die Spieler, sondern insbesondere für den Platzwart die bessere Lösung gewesen. Der dürfte angesichts der Platzverhältnisse eine schlaflose Nacht hinter sich haben. Wobei: Geschlafen hat er wahrscheinlich erst recht nicht – schließlich musste er sich gedanklich schon einmal auf die Schadensaufnahme vorbereiten.
Sportlich erwischte der SV Wahnebergen anschließend eine Halbzeit zum Vergessen. Zu weit weg von den Gegenspielern, zu große Lücken zwischen den Mannschaftsteilen und dazu jede Menge unnötige Ballverluste. Etelsen III nahm die Einladung dankend an und nutzte die Fehler der Gastgeber konsequent aus. Mindestens zwei Gegentreffer waren dabei echte Geschenke – und das, obwohl Weihnachten noch ein paar Wochen entfernt ist.
So ging es mit einem deutlichen und absolut verdienten 1:4-Rückstand in die Kabine. Eigentlich eine klare Angelegenheit – sollte man meinen. Doch kurioserweise hatte der SVW trotz der schwachen Leistung durchaus seine Möglichkeiten und hätte die Partie mit etwas mehr Konsequenz vor dem Tor völlig auf den Kopf stellen können.
André Meins und Dima Seibert scheiterten jeweils freistehend vor dem Etelser Schlussmann. Pascal Althausen zwang den Keeper mit einem Kopfball zu einer überragenden Parade, während ein weiterer Kopfball von Alex Rippe nur hauchzart am Pfosten vorbeistrich. Mit etwas mehr Zielwasser hätte es zur Pause also tatsächlich auch gut und gerne 5:5 stehen können
Nach dem Seitenwechsel war dann allerdings weitgehend die Luft raus. Die zweite Halbzeit plätscherte mehr oder weniger vor sich hin – passend zum ohnehin schon feuchten Untergrund. Etelsen II benötigte lediglich zwei schnelle und viel zu einfache Treffer, um das Ergebnis auf 1:6 hochzuschrauben. Danach schalteten die Gäste offensichtlich einen Gang zurück. Wahnebergen wiederum hatte sich zunehmend mit dem Schicksal abgefunden und wartete eigentlich nur noch darauf, dass der Schiedsrichter ein Einsehen hatte und die Partie beendete.
Am Ende steht eine deutliche 1:6-Niederlage für den SV Wahnebergen.
eibt zu hoffen, dass beim nächsten Heimspiel nicht nur die Zweikämpfe wieder etwas enger geführt werden, sondern auch der Rasen rechtzeitig einen Friseurbesuch bekommt
30 Okt
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28 Sep
deutliche Wiedergutmachung nach bitterem vorherigen Spiel