06 Okt
SVW legt nach
Rippe ohne Zielwasser, Bergmann mit Nerven aus Stahl
13 Okt
SV Wahnebergen - SV Holtebüttel 3:0
SV Wahnebergen überzeugt auch gegen Holtebüttel
Der SV Wahnebergen bleibt in der Erfolgsspur! Mit einem souveränen Auftritt gegen den SV Holtebüttel feierte die Mannschaft den dritten Sieg in Folge. Besonders beeindruckend: In den vergangenen drei Spielen erspielte sich Wahnebergen ein Torverhältnis von 10:1.
Von Beginn an übernahm die Heimmannschaft das Kommando und belohnte sich bereits früh für einen engagierten Start. Nach gerade einmal vier Minuten brachte Finn Boyer den SVW in Führung. Sein Abschluss aus rund 25 Metern schien zunächst keine allzu große Gefahr auszustrahlen, landete aber doch sehr glücklich im Tor, da er dem Keeper durch die Hände rutschte. Wahnebergen nahm die frühe Führung dankend an und stellte die Weichen für einen erfolgreichen Nachmittag.
Auch im Anschluss blieb der SVW spielbestimmend und erspielte sich ein deutliches Chancenplus. Nach sehenswerten Kombinationen tauchten unter anderem Dima Seibert und Andre Meins frei vor dem gegnerischen Tor auf, konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht in weitere Treffer ummünzen. Auch Boyer versuchte es erneut aus der Distanz, scheiterte diesmal aber am gut reagierenden Schlussmann der Gäste. So hätte Wahnebergen bereits vor der Pause den Vorsprung durchaus weiter ausbauen können.
Die Gäste aus Holtebüttel setzten offensiv vor allem bei Standardsituationen Akzente. Insbesondere ihre Eckbälle hatten es in sich und sorgten mehrfach für höchste Alarmstufe im Wahneberger Strafraum. Nach einer solchen Ecke kam Holtebüttel im Gewühl sogar zu einer Doppelchance. Keeper Müller bewies jedoch starke Reflexe, parierte zunächst glänzend und entschärfte anschließend auch den Nachschuss aus kurzer Distanz im Nachfassen
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild weitgehend unverändert: Wahnebergen hatte das Spiel im Griff, während Holtebüttel bei Ecken weiterhin brandgefährlich blieb. Die Defensive des SVW war jedoch aufmerksam, verteidigte die Hereingaben konsequent und wurde zusätzlich von Müller unterstützt, der die eine oder andere Ecke sicher aus der Luft pflückte. So überstand Wahnebergen auch diese heiklen Situationen ohne Gegentreffer.
Das 2:0 war ein Tor der ganz besonderen Sorte. Jannek Harder-Wiebe (sonst eigentlich eher dafür zuständig, dass man in der Fairnesstabelle nicht zu weit oben landet) channelte seinen inneren David Beckham und schlug eine butterweiche Flanke in den Strafraum
Dort stieg Senff, eigentlich Wahnebergens etatmäßiger Stammkeeper, zum Kopfball hoch und versenkte die butterweiche Hereingabe sehenswert im Netz. Aufgrund seiner weiterhin bestehenden Daumenverletzung tauschte er erneut die Torwarthandschuhe gegen die Stürmerrolle.
Besonders spektakulär: Beim Kopfball schien Senff förmlich in der Luft zu stehen. Horst Hrubesch hätte vermutlich anerkennend genickt, wenn er nicht gerade damit beschäftigt gewesen wäre, sich zu fragen, wo dieser Wahneberger Kopfballgigant all die Jahre gesteckt hat. (Ob der Horst Hrubesch Vergleich wohl von Senff selber kam? Man weiß es nicht ;-)).
Den Schlusspunkt setzte schließlich Lamine Sangare mit einem echten Traumtor. Aus gut 25 Metern zog er ab und ließ den Ball mit viel Gefühl über den Keeper hinweg ins Tor segeln. Ein sehenswerter Abschluss zum 3:0-Endstand, der die starke Leistung des SV Wahnebergen auch auf der Anzeigetafel unterstrich. Und wer dachte, nach dem dritten Treffer sei die Messe gelesen, lag zwar richtig – weitere Möglichkeiten das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, gab es dennoch.

28 Sep
deutliche Wiedergutmachung nach bitterem vorherigen Spiel
