07 Sep
Hohe Niederlage gegen Union Verden
1:5 Endstand
28 Sep
SV Wahnebergen - TSV Achim II 5:1
deutliche Wiedergutmachung nach bitterem vorherigen Spiel
Am Ende steht ein verdienter Heimsieg, der nicht nur drei Punkte, sondern auch die passende Antwort auf die Vorwoche bringt.
Nach dem Debakel im vorherigen Spiel zeigte der SV Wahnebergen die richtige Reaktion und bezwang den TSV Achim II in der 1. Kreisklasse deutlich mit 5:1. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten im eigenen Ballbesitz steigerte sich der Gastgeber nach der Pause und machte mit drei Treffern innerhalb der Schlussphase alles klar.
Viel mehr wollte man über das vorherige Spiel eigentlich nicht mehr sagen: Eine 2:1-Führung, 20 Minuten doppelte Überzahl und am Ende trotzdem eine 4:2-Niederlage. Entsprechend groß war die Motivation, es diesmal besser zu machen. Und das gelang – wenn auch zunächst mit etwas Anlauf.
In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine weitgehend ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften zu ihren Möglichkeiten kamen. Im eigenen Ballbesitz agierte Wahnebergen phasenweise noch zu hektisch und machte sich das Leben unnötig schwer. Immer dann, wenn die Gastgeber Ruhe ins Spiel brachten und die Bälle sauber laufen ließen, ergaben sich jedoch gute Torchancen.
Zunächst jubelte allerdings der Gast aus Achim. Nach einem langen Ball verschätzte sich die Wahneberger Hintermannschaft, sodass ein Achimer Angreifer frei durch war und zur Führung einschieben konnte. Wahnebergen musste sich also erneut zurückkämpfen – diesmal allerdings mit dem besseren Ende.
Kurz vor der Halbzeit schlug der Gastgeber zurück. Bjarne Oetting spielte einen klasse Ball in den Raum, in den Kevin Hikade mit viel Tempo startete. Allein vor dem Torhüter blieb Hikade cool und versenkte die Kugel souverän in der langen Ecke zum psychologisch enorm wichtigen 1:1-Ausgleich. Mit diesem Treffer ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SVW deutlich griffiger und war nun die bessere Mannschaft. Ganz abschütteln ließ sich der TSV Achim II allerdings zunächst nicht. Die Gäste kamen weiterhin zu Chancen und hätten zwischenzeitlich durchaus erneut in Führung gehen können.
Zweimal war Keeper Müller besonders gefordert. Als ein Achimer Angreifer plötzlich vor ihm auftauchte, fuhr er die rechte Pranke aus und verhinderte den möglichen Gegentreffer. Kurze Zeit später wurde es erneut gefährlich: Einen tückisch von außen getretenen Freistoß, der sich gefährlich Richtung Tor senkte, lenkte Müller gerade noch so über die Latte.
Während Achim seine Möglichkeiten nicht nutzen konnte, schlug Wahnebergen auf der anderen Seite eiskalt zu.In der 60. Minute war es Dima Seibert, der die Partie mit einem echten Hammer drehte. Einen Freistoß aus gut 20 Metern ließ er sich von Julius Reljic kurz auflegen, ehe er die Kugel mit seiner rechten Klebe kompromisslos in die Maschen drosch. Ein Treffer der Marke Sonntagsschuss – und die verdiente 2:1-Führung für den SVW!
Rund sieben Minuten später folgte bereits der nächste Nackenschlag für die Gäste. Finn Boyer ließ sich im Mittelfeld auch von mehreren Versuchen der Achimer, ihn vom Ball zu trennen, nicht beirren. Stattdessen behauptete er die Kugel, arbeitete sich in eine gute Abschlussposition und versenkte den Ball aus rund 16 Metern ebenfalls in der langen Ecke. Mit dem 3:1 war die Vorentscheidung gefallen und der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen.
Auch in der Schlussphase ließ Wahnebergen nicht locker und setzte in der Nachspielzeit noch zwei weitere Treffer obendrauf.
Zunächst wurde Alex Rippe im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Pascal Althausen sicher zum 4:1. Doch damit war noch nicht Schluss: Nach einem Doppelpass mit Dima Seibert tauchte Andre Meins vor dem Tor auf und stellte mit seinem Treffer den 5:1-Endstand her.
