28 Sep
SV Wahnebergen feiert 5:1-Heimsieg gegen TSV Achim II
deutliche Wiedergutmachung nach bitterem vorherigen Spiel
06 Okt
TSV Brunsbrock II - SV Wahnebergen 0:2
Rippe ohne Zielwasser, Bergmann mit Nerven aus Stahl
Nach dem Sieg in der vergangenen Woche wollte der SV Wahnebergen direkt nachlegen. Und das Vorhaben ist geglückt: Beim TSV Brunsbrock II setzte sich der SVW am Ende verdient mit 2:0 durch und durfte die nächsten drei Punkte mit nach Hause nehmen.
Von Beginn an war der SVW die bessere Mannschaft und zeigte immer wieder richtig gute Spielzüge. Was allerdings fehlte, war das berühmte Runde im Eckige. Chancen waren da – nur der Torjubel ließ noch auf sich warten.
Die größte Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Alexander Rippe. Nach einer Hereingabe von links kam er aus rund zehn Metern völlig frei zum Abschluss. Eigentlich eine Situation, bei der man schon mal die Torjubel-Musik im Kopf anschmeißen darf. Stattdessen entschied sich Rippe für die Variante „Torwart auf der Flucht erschießen“ und traf genau den Keeper. Dabei wäre sogar noch Zeit gewesen, den Ball anzunehmen und sich in Ruhe eine Ecke auszusuchen.
Auch Finn Boyer hatte die Führung auf dem Fuß. Im Gewühl versuchte er es mit der Hacke, anstatt den Ball einfach noch einmal abzulegen. Kreativ war es allemal – erfolgreich leider nicht.
Während vorne also fleißig Chancen liegen gelassen wurden, konnte Keeper Müller einen ausgesprochen entspannten Nachmittag genießen. In der ersten Halbzeit musste er nicht einen einzigen Torschuss abwehren.
Nach der Pause zunächst das gleiche Bild: Wahnebergen spielbestimmend, Brunsbrock bemüht und der SVW auf der Suche nach dem erlösenden Treffer.
Dann gab es Elfmeter für Wahnebergen, nachdem Alexander Rippe im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Lukas Bergmann übernahm die Verantwortung und zeigte, wie es geht: souverän verwandelt – 1:0!
Nur wenige Minuten zuvor hatte Pascal Althausen schon die Chance gehabt, vom Punkt für die Führung zu sorgen. Sein Versuch war allerdings leichte Beute für den Brunsbrocker Schlussmann.Nach dem Führungstreffer wurde es dann plötzlich etwas hektischer. Rund zehn bis 15 Minuten geriet der SVW ein wenig ins Schwimmen und ließ Brunsbrock die eine oder andere Möglichkeit zu. Einmal musste sogar der Pfosten mithelfen. Der Ball klatschte an die Innenseite des Aluminiums und sprang glücklicherweise wieder heraus. Da war dann auch beim SVW kurz kollektiv der Puls etwas höher.
Gut zehn Minuten vor dem Ende machte Kevin Hikade schließlich den Deckel drauf. Nach einer Hereingabe von der linken Seite war er zur Stelle und drückte den Ball über die Linie. 2:0 – Feierabend
Eigentlich hätte der SVW durchaus noch das eine oder andere Tor nachlegen können. Besonders Alexander Rippe hatte noch eine weitere dicke Möglichkeit. Aber was soll man sagen: Das Zielwasser war an diesem Nachmittag offenbar im falschen Getränkekasten gelandet.
So blieb es beim verdienten 2:0-Auswärtssieg. Nach dem Erfolg in der Vorwoche konnte der SV Wahnebergen damit direkt nachlegen und die nächsten drei Punkte einfahren.
Fazit: Gute Leistung, drei Punkte und zu Null. Vorne darf man künftig vielleicht noch etwas zielstrebiger werden – und Rippe bekommt bis zum nächsten Spiel hoffentlich eine Extraportion Zielwasser verabreicht
28 Sep
deutliche Wiedergutmachung nach bitterem vorherigen Spiel
