20 Mai
Erneute Heimniederlage
0:3 gegen Achim II
23 Mär
SV Wahnebergen - TSV Bassen 1:1
Kein Leckerbissen auf dem "Acker"
Der Rückrundenauftakt hatte es direkt in sich – allerdings weniger fußballerisch auf höchstem Niveau, sondern vielmehr im Kampf gegen die äußeren Umstände. Der Platz präsentierte sich in einem Zustand, der wohl eher an Ackerbau als an gepflegten Rasen erinnerte. Die Gemeinde leider entgegen vorheriger Aussagen den Platz nicht gemäht, und so entwickelte sich früh das erwartbare „Holperfußball“-Spektakel.
Erste Halbzeit: Chancen, Chancen, Chancen – und zwei Tore
Trotz schwieriger Platzverhältnisse kamen beide Teams zu guten Gelegenheiten. Die Gäste aus Bassen wurden vor allem über die linke Seite gefährlich, während der SV Wahnebergen insgesamt das Chancenplus auf seiner Seite verbuchen konnte.
Die wohl größte Gelegenheit ließ Andre Meins liegen, als er bei einer Mehrfachchance den bereits am Boden liegenden Keeper auf der Linie anschoss und der Ball anschließend auch im Nachstochern einfach nicht den Weg ins Tor finden wollte. Luca Buchwitz lief allein auf das Tor zu, entschied sich jedoch für die uneigennützige Variante querzulegen – leider ohne nachhaltigen Erfolg. Man hätte es ihm an dieser Stelle wohl nicht übel genommen, es selbst zu versuchen.
Auch Meins durfte sich ein weiteres Mal ärgern, als er nach einem langen Abschlag zum Abschluss kam, jedoch am stark reagierenden Bassener Schlussmann scheiterte.
Auf der anderen Seite war Wahnebergens Keeper Senff mehrfach zur Stelle: Zweimal klärte er aufmerksam außerhalb seines Tores, zudem verhinderte er mit einem starken Reflex einen möglichen Rückstand. Beim Führungstreffer der Gäste war er dann allerdings machtlos. Aus abseitsverdächtiger Position – vermutlich gerade noch aufgehoben – tauchte ein Bassener frei im Strafraum auf und schob zur Führung ein.
Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Andre Meins sorgte nach einer Flanke von rechts für den Ausgleich – und das auf spektakuläre Weise. Sein Seitfallzieher wurde allerdings vom Platz „freundlich unterstützt“, denn der Ball sprang äußerst kurios auf und segelte über den bereits abgetauchten Keeper hinweg ins Tor. Manchmal braucht es eben nicht nur Technik, sondern auch etwas Unterstützung vom Geläuf.
Zweite Halbzeit: Kampf statt Glanz
Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Viel Kampf, wenig Spielfluss. Der ohnehin schwer bespielbare Platz tat sein Übriges dazu. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, stattdessen gab es nur noch vereinzelte Halbchancen
Fazit
Am Ende steht ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden. Der SV Wahnebergen wird sich jedoch fragen müssen, warum man die zahlreichen hochkarätigen Chancen in der ersten Halbzeit nicht zur Führung nutzen konnte. Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss wäre hier definitiv mehr drin gewesen – selbst auf diesem „besonderen“ Untergrund.