20 Mai
Heimniederlage gegen Hönisch
1:4 im Nachbarschaftsduell / Großer Applaus für Jochen Gerling
20 Mai
SV Wahnebergen - TSV Achim II 0:3
0:3 gegen Achim II
Die personelle Lage beim SV Wahnebergen spitzt sich immer weiter zu. Woche für Woche muss die Mannschaft neue Rückschläge verkraften, doch trotz der weiterhin extrem angespannten Situation zeigte das Team auch gegen Achim II erneut großen Einsatz und Willen. Die 0:3-Niederlage fühlte sich am Ende dennoch absolut vermeidbar an, denn alle drei Gegentore fielen auf äußerst unglückliche Art und Weise.
Von Beginn an war zu spüren, dass Wahnebergen defensiv kompakt stehen und über den Kampf ins Spiel finden wollte. Spielerisch blieb vieles Stückwerk, dennoch hielt der SVW die Partie zunächst offen. Das erste Gegentor entstand dann allerdings nach einem folgenschweren Missverständnis im Spielaufbau: Ein Rückpass geriet zu kurz, ein Achimer Stürmer spritzte dazwischen und der Ball landete nach einem Abpraller bei einem weiteren Gästespieler. Dieser behielt die Übersicht und hob den Ball über den bereits herausgeeilten Keeper hinweg zum 0:1 ins Netz.
Bis zur Pause blieb es bei diesem Spielstand. Wahnebergen kämpfte leidenschaftlich, konnte offensiv jedoch kaum wirklich gefährliche Aktionen kreieren. Es blieb meist bei Ansätzen, ohne den gegnerischen Torwart ernsthaft prüfen zu können.
Defensiv machte der SVW seine Sache dagegen über weite Strecken ordentlich. Besonders Alexander Rippe zeigte eine starke Leistung gegen den gefährlichsten Achimer Angreifer, der mit 15 Treffern auf Platz fünf der Torjägerliste steht. Bei Rippe war der Stürmer praktisch komplett abgemeldet und „in der Tasche“. Erst nach der Auswechslung von Rippe gelang ihm schließlich noch der Treffer zum 0:3.
Auch im zweiten Durchgang stemmte sich der SVW gegen die Niederlage, musste aber erneut ein unglückliches Gegentor hinnehmen. Nach einer Ecke gab es ein Ping-Pong-Tor zum 0:2.
Das dritte Gegentor sorgte anschließend noch einmal für großen Ärger auf Wahneberger Seite. Ein Schuss aus der zweiten Reihe wäre am langen Pfosten wohl deutlich vorbeigegangen, doch dort stand der Achimer Angreifer klar im Abseits und drückte den Ball zum 0:3-Endstand über die Linie. Warum der fällige Abseitspfiff nicht ertönte, blieb für viele Beteiligte ein Rätsel.
So stand am Ende zwar eine deutliche Niederlage, doch erneut konnte man der Mannschaft den Einsatz keinesfalls absprechen. Trotz der prekären Personalsituation fightete jeder bis zum Schluss und versuchte, das Beste aus der schwierigen Lage zu machen. Was aktuell fehlt, sind vor allem die personellen Alternativen und offensiv die nötige Durchschlagskraft, um sich für den hohen Aufwand auch einmal zu belohnen.