07 Sep
Hohe Niederlage gegen Union Verden
1:5 Endstand
02 Sep
FSV Langwedel-Völkersen II - SV Wahnebergen 3:0
SVW unterliegt mit 0:3
Personell etwas gebeutelt reiste der SV Wahnebergen zur zweiten Mannschaft des FSV Langwedel-Völkersen. Dabei sorgte die Aufstellung des SVW bereits vor dem Anpfiff für eine kuriose Besonderheit: Aufgrund einer Daumenverletzung musste Keeper Senff von Beginn an im Sturm ran. Dafür rückte mit Müller ein gelernter Torwart, der normalerweise im Angriff zu finden ist, zwischen die Pfosten.
Es entwickelte sich Spiel, in dem der SVW nur schwer zu seinem eigenen Spiel fand. Zu hektisch agierte Wahnebergen im Ballbesitz und nutzte die Räume, die sich durchaus boten, nicht konsequent aus. Stattdessen wurde häufig mit langen Bällen gearbeitet. So blieb der Langwedeler Torhüter in der gesamten ersten Halbzeit ohne eine wirklich ernsthafte Prüfung.
Auf der anderen Seite musste Müller zweimal eingreifen. Bei einer Großchance aus kurzer Distanz verhinderte er mit einer starken Fußabwehr den möglichen Rückstand. Beim 1:0 der Gastgeber war er anschließend allerdings machtlos: Aus rund zehn Metern schlug der Ball unhaltbar im Winkel ein. Bis zur Pause blieb es bei diesem Ergebnis, das aufgrund der ersten Halbzeit auch verdient war.
Nach dem Seitenwechsel benötigte der SVW zunächst noch rund zehn Minuten, um die Nervosität abzulegen. Danach übernahm Wahnebergen jedoch zunehmend das Kommando. Während Langwedel sich immer weiter zurückzog und die Bälle fast ausschließlich lang aus der eigenen Hälfte schlug, spielte in der Folgezeit nahezu nur noch der SVW.
Müller erlebte dadurch eine vergleichsweise ruhige zweite Halbzeit. Auf der anderen Seite erhöhte Wahnebergen in der letzten halben Stunde den Druck deutlich. Immer wieder kam der SVW zu Abschlüssen und setzte sich in der Hälfte der Gastgeber fest. Was allerdings fehlte, war die eine große, hundertprozentige Torchance. Langwedels Torhüter musste zwar den einen oder anderen Schuss entschärfen, wirklich zwingend wurde es vor seinem Tor jedoch nicht.
Mitten in diese Wahneberger Drangphase fiel dann die Vorentscheidung. Nach einem äußerst umstrittenen Handelfmeter erhöhte Langwedel auf 2:0. Finn Boyer war aus kürzester Distanz angeschossen worden, hatte dabei jedoch die Hand angelegt. Die Entscheidung auf Strafstoß sorgte entsprechend für Diskussionen.
Auch die großzügige Linie des Schiedsrichters sorgte während der Partie immer wieder für Unverständnis. Das Spiel war keineswegs übermäßig unfair, wurde aber durchaus körperbetont geführt. In der Summe wären auf Langwedeler Seite t zwei Gelb-Rote Karten durchaus vertretbar gewesen. Ein Langwedeler Spieler wurde nach einem Foul an Bastian Müller sogar vorsorglich ausgewechselt, nachdem er trotz vorheriger Verwarnung nicht mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen worden war
In der Schlussphase warf der SVW noch einmal alles nach vorne, doch der Anschlusstreffer wollte nicht mehr fallen. Mit der allerletzten Aktion des Spiels nutzte Langwedel schließlich den aufgerückten SVW aus und erzielte nach einem langen Ball das 3:0. Angesichts des Spielverlaufs war der dritte Treffer letztlich nebensächlich.
So steht am Ende eine deutliche 0:3-NiederlageNach einer schwachen und hektischen ersten Hälfte hatte der SVW das Spiel nach dem Seitenwechsel besser im Griff, belohnte sich für den betriebenen Aufwand aber nicht mit einem eigenen Treffer.
Gute Besserung an dieser Stelle auch an den Langwedeler Torhüter, der im anschließenden Spiel bei der ersten Mannschaft aushalf und sich dabei eine Kreuzbandverletzung zuzog. Wir wünschen eine schnelle und vollständige Genesung!
