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27 Aug
SV Wahnebergen - TSV Lohberg II 3:1
3:1-Erfolg gegen Lohberg II
Der SV Wahnebergen hat sich im Heimspiel gegen Lohberg II mit 3:1 durchgesetzt. Über die gesamte Spielzeit war der SVW die bessere Mannschaft und hatte insgesamt mehr vom Spiel. Allerdings machte man sich das Leben über weite Strecken selbst schwer: Zu häufig agierte die Mannschaft zu hektisch und leistete sich unkonzentrierte Phasen, in denen man dem Gegner zu viel Raum ließ.
Die Gäste aus Lohberg kamen in der ersten Halbzeit lediglich zu zwei nennenswerten Chancen. Bei der ersten musste SVW-Keeper M. Müller alles aufbieten und lenkte den Ball gerade noch an den Pfosten. Wenig später wurde ein Lohberger nach einer Flanke sträflich frei gelassen, setzte seinen Kopfball allerdings genau auf den Torwart.
Auf der anderen Seite belohnte sich der SV Wahnebergen für seine spielerische Überlegenheit. Neuzugang Dimitri Seibert wurde steil geschickt und lief allein auf den Lohberger Keeper zu. Im Eins-gegen-Eins blieb er cool und schob souverän zur 1:0-Führung ein.
Der SVW hätte vor der Pause sogar noch nachlegen können. Ein weiterer Treffer wurde jedoch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen – eine Entscheidung, bei der durchaus Zweifel blieben.
Nach dem Seitenwechsel passierte zunächst wenig. Bis etwa 15 Minuten vor dem Ende blieb die Partie weitgehend ereignisarm. Dann kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und erzielten den Ausgleich. Dabei half der SVW allerdings kräftig mit: M. Müller konnte eine flache Hereingabe nicht festhalten, sodass der Lohberger Stürmer den Abpraller aus kurzer Distanz zum 1:1 verwerten konnte.
In der Schlussphase drängte der SVW wieder auf den Sieg – und sollte für seinen Aufwand in der Nachspielzeit belohnt werden. In der 90. Minute sorgte eine kuriose Szene für die erneute Führung. Finn Boyer führte einen Freistoß im Mittelkreis schnell aus. Jannek Harder-Wiebe war bereits in die Spitze gestartet und störte den Keeper außerhalb des Strafraums entscheidend. Der Torwart traf den Ball nicht, sodass dieser ohne weitere Berührung direkt im Tor landete.
Zunächst verweigerte der Schiedsrichter dem Treffer die Anerkennung, da er den Ball angeblich noch nicht freigegeben hatte. Da der Ball jedoch frei lag und ein Pfiff zur Freigabe nicht erforderlich war, wurde das Tor nach einigen Diskussionen schließlich doch gegeben. Bei den Gästen sorgte diese Entscheidung verständlicherweise für reichlich Unmut.
Mit dem Schlusspfiff machte der SV Wahnebergen schließlich den Deckel drauf. Nach einem Foul an Jannek Harder-Wiebe zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Lukas Bergmann übernahm Verantwortung und verwandelte den Strafstoß souverän zum 3:1-Endstand.
Auch weitere gute Möglichkeiten, unter anderem durch Lamine Sangare, blieben ungenutzt. Am Ende stand dennoch ein verdienter 3:1-Erfolg für den SV Wahnebergen. Trotz einiger unnötiger Unkonzentriertheiten zeigte der SVW über die komplette Spielzeit die bessere Leistung und belohnte sich dank einer starken Schlussphase doch noch mit drei Punkten.